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Folgende Artikel über das Vektorisieren stehen Ihnen aktuell zur Verfügung:
Grundlagen der Vektorisierung
Die Vektorisierung ist durch den Einsatz geeigneter Softwarewerkzeuge
kostengünstig möglich. Man unterscheidet dabei die vollautomatische und die
manuell unterstützte Vorgehensweise.
Grundlagen der Konversion von papierbasierten Plänen in CAD - GIS - FM Daten
Entscheidend für den effektiven Einsatz von in Plänen gespeichertem Wissen ist
ein einfacher Zugang zu dem den Plänen innewohnenden Wissen. Um diesen Zugriff
zu ermöglichen sind IT-basierte Prozesse und Werkzeuge nötig. Das "Document
Management Magazine" schätzt, dass weltweit mehr als 8 Milliarden Zeichnungen
existieren, weniger als 15 Prozent davon sind im CAD-Format vorhanden.
So werden aus Papiervorlagen Dateien
Ein erheblicher Anteil an Plänen und Konstruktionszeichnungen liegt noch in
Papierform vor. Diese Daten in digitaler Form zu nutzen, stellt viele
AutoCAD-Anwender vor ein Problem. Denn die oft im Archiv schlummernden Vorlagen
wie Architekturzeichnungen, Katasterpläne, topographische Karten oder
Maschinenbauzeichnungen bedürfen einer besonderen Bearbeitung, um als
brauchbare digitale Daten am PC wieder zum Leben erweckt zu werden.
Georeferenzierte hochwertige Scans als Basis für den Aufbau von Planarchiven
Hier finden Sie eine Darstellung des Arbeitsverfahrens für das Scannen und
Georeferenzieren von Plänen für den Aufbau eines digitalen Plankatasters.
GRUNDLAGEN DER KONVERSION VON PAPIERBASIERTEN PLÄNEN IN CAD/GIS/FM-DATEN
EINLEITUNG
Entscheidend für den effektiven Einsatz von in Plänen gespeichertem Wissen ist
ein einfacher Zugang zu dem den Plänen innewohnenden Wissen. Um diesen Zugriff
zu ermöglichen sind IT-basierte Prozesse und Werkzeuge nötig. Das „Document
Management Magazine" schätzt, dass weltweit mehr als 8 Milliarden Zeichnungen
existieren, weniger als 15 Prozent davon sind im CAD-Format vorhanden. Das
Bedürfnis, die vorhandenen Papier Pläne zentral zu erfassen sowie leicht
zugänglich und veränderbar zu machen, kann innerhalb der heutigen vernetzten
Computerumgebung realisiert werden. Wenn man bedenkt, dass jede Fortführung
bestehender Planungen, jede technische Evolutionsstufe und die meisten die
Planung betreffenden gesetzlichen Bestimmungen, mehr substantielle Information
benötigen als die jeweiligen Vorgänger, wird der zukünftige Bedarf an
Integration der Pläne in die IT-Umgebung deutlich. Absicht dieses Artikels ist
die Vorteile der papierlosen Datenhaltung von Zeichnungen aufzuzeigen und
Möglichkeiten zu diskutieren, papierbasierte Pläne in ein offenes,
archivierbares und leicht zugängliches Format zu überführen.
DAS ARCHIV
Öffentliche Verwaltungen und private Unternehmen verwalten eine große Mengen an
Zeichnungen, die teilweise über lange Zeiträume aufbewahrt werden müssen. Auch
wenn die Aufbewahrung nicht in allen Fällen gesetzlich vorgeschrieben ist, liegt
innerhalb der archivierten Pläne wertvolles Wissen. Diese archivierte
Information bildet meist die größte Menge an Informationen, die in der gesamten
Organisation vorhanden ist. Der Zugang und die Verwaltung dieses Wissens liegt
oft in den Händen weniger Mitarbeiter. Es entsteht der Wunsch, diese
Information breiter verfügbar zu machen und die innerhalb der Zeichnungen
liegenden Informationen fortzuschreiben. Die in den Archiven liegenden
Informationen sind oft wertvolle Basis für zukünftige Plangenerationen.
DAS SCANNEN
Diese Papierarchive durch Scannen in ein Rasterformat zu wandeln, ist der erste
Schritt, um eine Verteilung der Information zu ermöglichen. Eine Trennung von
Text und Zeichnung, hervorragende Scan-Qualität und eine intelligente Wahl des
Speicherformats, bilden gute Grundlagen. Die heutigen Scanner stellen eine
Vielzahl von Möglichkeiten bereit, um für den späteren Verwendungszweck des
Scans die richtige Einstellung vorzunehmen und das optimale Speicherformat zu
wählen. Die mittlerweile ausgereifte Technik der adaptiven Grenzwerte ist das
wertvollste Feature der neuen Scannergeneration. Die dabei erzielbaren
Qualitätsverbesserungen in Hinsicht auf Detailschärfe und Speicherbedarf sind
nicht durch eine einfache Erhöhung der lpi ( lines per inch; oft
fälschlicherweise auch als dpi bezeichnet ) zu erreichen. Wenn einige wenige,
aber entscheidende Grundlagen beachtet werden, ist das Scannen weitgehend
komplikationsfrei und kostengünstig und bildet eine gute Grundlage für die
Konversion in ein natives Vektor Format.
DER ZUGANG
Sind die Zeichnungen und die verknüpften Dokumente erfasst, ermöglicht die Wahl
passender Softwarewerkzeuge diese Pläne innerhalb des Intranet und/oder
Internet bereitzustellen. Die auf diese Weise verfügbaren Pläne verursachen
einen tiefgreifenden Wandel im Umgang mit den Informationen. Werden die
Planungen beispielweise im Internet (bei Bedarf in einem geschützten Bereich)
abrufbar breitgestellt, kann auf die Informationen 7 Tage in der Woche, 24
Stunden täglich, zugegriffen werden. IT-Tools können eingesetzt werden, um die
elektronischen Plandaten zu verwalten. Der Zugriff auf die Planungen kann
geregelt und gesteuert werden. Eine elektronische Archivierung in geeigneten,
herstellerunabhängigen Formaten ist möglich. Ein grafisch verorteter Zugang kann
erzeugt werden, z.B. können Bebauungspläne innerhalb der Karte des Stadtgebiets
grafisch durch Umrißlinien angeordnet und durch eine Klick aufgerufen werden.
Jedoch sind Veränderungen und Aktualisierungen der gescannten Pläne nur bedingt
oder überhaupt nicht möglich.
DIE KONVERSION
Der meiste Nutzen wird aus vollständig vektorisierten Zeichnungen gewonnen. Auf
der Basis der gescannten Zeichnungen können ehemals papierbasierte Zeichnungen
in einem Konversionsprozess zu echten Vektor-CAD-Datenformaten gewandelt werden.
Die Wandlung von papierbasierten Plänen in CAD-Dateien wird Raster-zu-Vektor
Konversion genannt oder einfacher vektorisieren. Die Vektorisierung ist durch
den Einsatz geeigneter Softwarewerkzeuge kostengünstig möglich. Man
unterscheidet dabei die vollautomatische und die manuell unterstützte
Vorgehensweise. Die vollautomatische Vektorisierung bringt für sich allein
genommen kaum brauchbare Resultate. Die Bilderkennungsleistung, die durch den
geübten technischen Zeichner vorgenommen wird, kann durch Software allein noch
nicht geleistet werden. Vollautomatisch vektorisierte Papierpläne können
aufgrund von Fehlern und Ungenauigkeiten in der Erfassung der Pläne hohe
Folgekosten verursachen. Bei der halbautomatischen Vektorisierung werden
verschiedene Verfahren unterschieden. Man unterscheidet das Overlay Tracing, die
Batch- oder Stapelverarbeitung und die selektive oder interaktive Konversion.
Die interaktive Konversion vereint die Vorteile der verschiedenen Vefahren. Sie
kombiniert die Erfahrung und das Know How des Bearbeiters mit den durch den
Einsatz verschiedener Software Tools bereitgestellten Möglichkeiten. Der Einsatz
spezifischer Auswertealgorithmen und eine exakte Kalibrierung erlauben die
Anwendung von Mustererkennungsverfahren. Die Tools ermöglichen den Operatoren,
in den Konversionsprozeß unterstützend einzugreifen. Maßgeblichen Einfluß beim
Einsatz der interaktiven Vektorisierung und der daraus resultierenden Strukturen
der Zeichnungen, haben die kundenspezifischen Vorgaben. Von unterschiedlichen
Zielsetzungen und dem vorhandenen Zielsystem abhängig, sind die Möglichkeiten
mit den tatsächlichen Erfordernissen abzugleichen. Ob ein Unternehmen aus
Bestandszeichnungen 3D Modelle erzeugen will, ob anhand der Zeichnungen
Belastungen durch FEM oder Interferenzuntersuchungen simuliert werden oder
Daten aus der Bauleiplanung in GIS-Systeme eingearbeitet werden müssen, die
jeweiligen Vorgaben können nur durch vollständig vektorbasierte „intelligente“
CAD-Modelle erfüllt werden. Die langfristigen Vorteile liegen auf der Hand. Die
vektorisierten Datenbestände erlauben es, datenbasierte Modelle in GIS- oder
Facility Management Systemen zu erstellen. Die Aufbereitung der Daten als
CAD-Daten stellen den produktivsten Weg dar, die Zeichnungen zu verwalten und zu
ändern. Wenn man berücksichtigt, dass mit der elektronischen Verfügbarkeit
sämtliche Kosten an Erstellen, Verwalten und Handling der Papierpläne entfallen,
zieht die Vektorisierung eine beträchtliche Einsparung an Arbeitszeit und eine
Erleichterung des gesamten Handlings der Informationen nach sich. Auf der Basis
der nun digital vorliegenden Informationen können neue Zeichnungen wesentlich
effizienter erstellt und veränderten Rahmenbedingungen angepasst werden.
DER VORTEIL DES IT-BASIERTEN PLAN-MANAGEMENTS
Viele Daten werden jedoch nach wie vor mit der Hand weitergeführt und geändert.
Dies ist auf die in der Vergangenheit hohen Kosten zurückzuführen, die die
Überführung von papierbasierten Plänen in CAD- Pläne verursacht hat. Manuelle
Methoden der Verwaltung, Aufbewahrung und händische Weiterführung der
Papierpläne sind schwierig, zeitraubend und kostenverursachend. Archive aus
papierbasierten Zeichnungen altern und erleiden durch häufige Benutzung oft
irreparable Schäden. Änderungen der Zeichnungen sind teuer, besonders wenn die
Zeichnungen regelmäßig aktualisiert werden müssen. Pläne sind schwer zu
versenden und im Zeichenformat beschränkt. Die Kopierkosten sind hoch.
Spezifische Informationen in Papierplänen zu finden, kann eine langwierige und
mühsame Aufgabe sein. Ein Änderungsmanagement (wer, welche Planungen zu welchem
Zeitpunkt und Planstand erhalten hat) ist nur unter hohem Aufwand möglich. Es
wird geschätzt, dass bis zu 7 Prozent der Originale der papierbasierten
Zeichnungen vor Ablauf der notwendigen Aufbewahrungsfristen verloren gehen.
Sobald die Zeichnungen in einem elektronischen Format vorliegen, können die
gesamten Vorteile der elektronischen Datenhaltung genutzt werden. Durch ein
digitales Archiv kommen die Möglichkeiten der CAD gestützten Zeichnungen voll
zum Tragen. Ein digitales Planarchiv ermöglicht eine bessere Vergleichbarkeit
existierender Lösungen und erhöht somit die Qualität der Zeichnungen.
Elektronisch vorliegende Zeichnungen können einfach und schnell überarbeitet
werden. Der Entstehungsprozess kann standardisiert werden. Die Pläne können
verändert, kostengünstig gedruckt und kopiert werden und dies in einem Bruchteil
der Zeit, die man für Papierpläne aufwenden muss. Die Optionen reichen dabei von
einem einfachen Datenbanksystem, bis hin zu einem System, das
Revisionsverfolgungen ermöglicht und in dem Sicherheitskontrollen und ein
Tracking-System integriert sind. Diese Features ermöglichen eine vollständige
Kontrolle über die Zeichnungen.
DAS OUTSOURCING
Es kann sehr kosteneffizient sein, Konversionsdienstleistungen, die oft nur
einmalig anfallen, an fremde Dienstleister zu vergeben. Sie sparen sich den
Einsatz von Personalressourcen und müssen kein Kapital in adäquate IT-Ausrüstung
investieren. Das unerläßlich notwendige Know How des Dienstleisters erhöht die
Produktivität der Konversion beträchtlich und senkt somit die Kosten in
erheblichem Umfang.
AUSBLICK
GIS- und Facility-Management Systeme sind für Organisationen, Verwaltungen und
Unternehmen unentbehrliche Werkzeuge geworden, um wettbewerbsfähig zu bleiben,
die Planungsqualität zu steigern und Anforderungen an die Informationsqualität,
deren Weitergabe und Bereitstellung zu managen. Der Einsatz voll vektorisierter
Zeichnungen unterstützt diesen Prozess und ist eine tragfähige Grundlage einer
erheblichen Reduzierung der Folgekosten. Ein digitales Planarchiv zu erstellen,
ist mit einem einmaligen Aufwand an Kosten verbunden. Jedoch einmal vollzogen,
können beträchtliche Einsparungen in der gesamten Planungs- und
Archivierungsphase erzielt werden. Wen man bedenkt, dass das
Informationsbedürfniss mit jedem neuen Plan größer wird, nehmen die Vorteile,
auf ein digitales Planarchiv aufbauen zu können, mit jeder weiteren Einsatz zu
und die anfänglich einmal aufgewendeten Kosten ermöglichen einen
kontinuierlichen, substantiellen Return of Investment.
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